Und so haben wir in Wittstock ein paar Zage zusammen verbracht und uns mit dem Unimog beschäftigt.
Am 15.Mai sind wir dann mit dem Flieger hinterher und haben mal zwischendurch ein Foto
von unserem A 330 gemacht. Sind dann auch gut hier angekommen, nur leider waren die Campingplätze alle noch geschlossen und so sind wir in einem jämmerlichen, dafür aber teuren Motel abgestiegen.
Es lässt sich nicht alles so genau im voraus abchecken.
Das nächste könnt ihr gleich sehen.
Da war das Wetter auch noch echt prima, aber wartet mal ab
So sah es am nächsten Tag etwas nördlicher aus.
Ist hier etwa noch Winter?
So wars dann an der Küste und nicht gerade für eine Bootstour einladend, ja und so haben wir uns kurzer Hand entschlossen zu einem Kaffee und woher kriegt man den hier?
Natürlich vom eigenen Kocher.
Seit dem 21.05. haben wir nun unseren
Unimog und sind dann gleich zurück zum Campground und es wurde alles
wieder hergerichtet, die großen Kisten nach oben aufs Dach und alles
so im Inneren verstaut, dass wir Platz und Ordnung hatten.
Na und dann ging es los. Zuerst des
Nötigste kaufen und dann auf die Bahn.
Es ist natürlich ein besseres Reisen
als mit dem Zelt, aber trotzdem eine Umstellung von zu Hause.
In D hatten wir schon ein Problem mit
der Maschine, bei richtiger Last wollte sie nicht richtig laufen. Es
war dann wieder weg, aber hier kam es permanent wieder und wir
mussten von der Straße zuerst alle Filter wechseln, aber es half
nichts.
Erst als wir eine Werkstatt kontaktiert
haben konnte das Problem gelöst werden.
Eine Flexible Leitung hat sich im
Inneren angefangen aufzulösen und hat den Treibstoffdurchfluss
behindert. Am Abend bekamen wir dann von einem netten Kanadier
Unterstützung.
Er hatte seine Telefonbücher dabei, so dass wir am
nächsten Tag eine Wekstatt suchen konnten.
Das kuriose war, der Typ hatte Deutsche
Großeltern und hat auch einen Deutschen Spitznamen.
Dieses alles hat er auf ein
Nummernschild machen lassen und hat es einfach vorne am Auto. Hinten
ist natürlich sein Originales.
Mach das bei und und die fangen dich
weg.
Doch nun ist alles i.O. Und es geht
weiter.
Die Straßen sind für unsere
Verhältnisse sehr schlecht. Die Autobahnen sind so wie bei uns, aber
sobald man aus den Städten raus ist, fühlt man sich an die alte DDR
erinnert. Auch die Bausubstanz und die Ordentlichkeit sind oftmals
auf recht niedrigem Niveau. Andererseits gibt es sehr viele liebevoll
restaurierte Häuser und es heimelt sogar richtig an.
In Australien habe ich schon die
Straßenkunst bewundern können und hier ist das auch zu finden.
Diese herrliche Skulpturen aus Eisen
sind doch wirklich schön.
Solche Ideen muss man erst mal haben.
Ja, und wie es hier zu Tage auch ist,
die Polizei sucht nach Gründen für Bußgelder und es wird knallhart
kontrolliert.
Eine Attraktion war der Lorentz Strom,
echt riesig.
Da versagen einfach unsere Maßstäbe.
Sonst gibt es nicht so viel zu
berichten. Das Wetter ist mehr schlecht als recht und es macht
manchmal nicht so recht Spaß zu reisen. Dazu kommt, dass es ziemlich
viele Probleme gibt ins Internet zu kommen.
Das ist so schlimm, dass e-mails oft erst nach Tagen raus geen, weil sie irgendwo stecken geblieben sind und wenn es wichtig war, wurden sie manchmal dreimal gesendet.
Dafür möchte ich mich entschuldigen.
Heute hat es ja mal bei Mc Donald auf Anhieb geklappt und so konntet ihr einige Infos bekommen.
Jetzt sind wir auf den Trans Canada Highway Richtung westen.
Haltet uns mal die Daumen, dass auch alles gut geht.










