Donnerstag, 15. Mai 2014

Uns so fängt es an

Wie ihr bestimmt noch vom Australien Blog wisst, habe ich damals den Drews aus Hamburg kennen gelernt, na und wie es bei 2 alten Haudegen leicht passieren kan, haben wir uns für diese Reise verabredet. Und bis es losgehen kann muss am Auto noch so einiges gemacht werden.

Und so haben wir in Wittstock ein paar Zage zusammen verbracht und uns mit dem Unimog beschäftigt.


 
           Und dann war alles fertig und der Karren wurde in Hamburg auf Schiff verladen

Am 15.Mai sind wir dann mit dem Flieger hinterher und haben mal zwischendurch ein Foto
von unserem A 330 gemacht. Sind dann auch gut hier angekommen, nur leider waren die Campingplätze alle noch geschlossen und so sind wir in einem jämmerlichen, dafür aber teuren Motel abgestiegen.


Es lässt sich nicht alles so genau im voraus abchecken.
Das nächste könnt ihr gleich sehen.





Da war das Wetter auch noch echt prima, aber wartet mal ab




So sah es am nächsten Tag etwas nördlicher aus.
                             Ist hier etwa noch Winter?




So wars dann an der Küste und nicht gerade für eine Bootstour einladend, ja und so haben wir uns kurzer Hand entschlossen zu einem Kaffee und woher kriegt man den hier?
Natürlich vom eigenen Kocher.



Seit dem 21.05. haben wir nun unseren Unimog und sind dann gleich zurück zum Campground und es wurde alles wieder hergerichtet, die großen Kisten nach oben aufs Dach und alles so im Inneren verstaut, dass wir Platz und Ordnung hatten.
Na und dann ging es los. Zuerst des Nötigste kaufen und dann auf die Bahn.
Es ist natürlich ein besseres Reisen als mit dem Zelt, aber trotzdem eine Umstellung von zu Hause.

In D hatten wir schon ein Problem mit der Maschine, bei richtiger Last wollte sie nicht richtig laufen. Es war dann wieder weg, aber hier kam es permanent wieder und wir mussten von der Straße zuerst alle Filter wechseln, aber es half nichts. 
 



Erst als wir eine Werkstatt kontaktiert haben konnte das Problem gelöst werden.
Eine Flexible Leitung hat sich im Inneren angefangen aufzulösen und hat den Treibstoffdurchfluss behindert. Am Abend bekamen wir dann von einem netten Kanadier Unterstützung. 


Er hatte seine Telefonbücher dabei, so dass wir am nächsten Tag eine Wekstatt suchen konnten.
Das kuriose war, der Typ hatte Deutsche Großeltern und hat auch einen Deutschen Spitznamen.
Dieses alles hat er auf ein Nummernschild machen lassen und hat es einfach vorne am Auto. Hinten ist natürlich sein Originales.
Mach das bei und und die fangen dich weg.
Doch nun ist alles i.O. Und es geht weiter.
Die Straßen sind für unsere Verhältnisse sehr schlecht. Die Autobahnen sind so wie bei uns, aber sobald man aus den Städten raus ist, fühlt man sich an die alte DDR erinnert. Auch die Bausubstanz und die Ordentlichkeit sind oftmals auf recht niedrigem Niveau. Andererseits gibt es sehr viele liebevoll restaurierte Häuser und es heimelt sogar richtig an.




In Australien habe ich schon die Straßenkunst bewundern können und hier ist das auch zu finden.
Diese herrliche Skulpturen aus Eisen sind doch wirklich schön.



Solche Ideen muss man erst mal haben.
Ja, und wie es hier zu Tage auch ist, die Polizei sucht nach Gründen für Bußgelder und es wird knallhart kontrolliert.


Eine Attraktion war der Lorentz Strom, echt riesig.


Da versagen einfach unsere Maßstäbe.
Sonst gibt es nicht so viel zu berichten. Das Wetter ist mehr schlecht als recht und es macht manchmal nicht so recht Spaß zu reisen. Dazu kommt, dass es ziemlich viele Probleme gibt ins Internet zu kommen.
Das ist so schlimm, dass e-mails oft erst nach Tagen raus geen, weil sie irgendwo stecken geblieben sind und wenn es wichtig war, wurden sie manchmal dreimal gesendet.
Dafür möchte ich mich entschuldigen.
Heute hat es ja mal bei Mc Donald auf Anhieb geklappt und so konntet ihr einige Infos bekommen.
Jetzt sind wir auf den Trans Canada Highway Richtung westen.
Haltet uns mal die Daumen, dass auch alles gut geht.

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